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Allgemeine Reisebedingungen von RTC Rose Travel Consulting GmbH & Co. KG

Sehr geehrter Kunde von RTC Rose Travel Consulting GmbH & Co. KG, bitte schenken Sie unseren ausführlichen Reisebedingungen Ihre Aufmerksamkeit. Sämtliche Buchungen werden ausschließlich auf Grundlage der nachstehend abgedruckten Allgemeinen Reisebedingungen von RTC Rose Travel Consulting GmbH & Co. KG (-nachfolgend RTC genannt-) entgegengenommen. Bei sämtlichen Buchungen erklärt sich der Reiseteilnehmer bzw. der Kunde (-nachfolgend Kunde genannt-) ausdrücklich mit diesen Allgemeinen Reisebedingungen einverstanden.

1. Anmeldung und Reisebestätigung
1.1 Mit einer schriftlichen oder fernmündlichen Reiseanmeldung bietet der
Kunde den Abschluss des Reisevertrags RTC verbindlich an.
1.2 Die Anmeldung erfolgt durch den Kunden auch für alle in der Anmeldung
mit aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtung der Kunde
wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht, sofern er eine entsprechende
gesonderte Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung
übernommen hat.
1.3 Der Reisevertrag kommt mit der schriftlichen Reisebestätigung von RTC
zustande.
Weicht der Inhalt der Reisebestätigung von RTC von dem Angebot des Kunden
ab, dann liegt ein neues Angebot vor. An dieses Angebot ist RTC für die
Dauer von 10 Tagen gebunden. Ein neuer Reisevertrag kommt dann zustande,
wenn der Kunde innerhalb der 10 Tage die Annahme des Angebots erklärt;
andernfalls liegt kein Reisevertrag vor (siehe dazu auch Ziff. 2.2).


2. Bezahlung, Reiseunterlagen
2.1 Mit Abschluss des Reisevertrages gemäß Ziff. 1 und Erfüllung der Sicherungspflicht
gem. Ziff. 2.2 durch den Reiseveranstalter ist eine Anzahlung von
i.d.R. 20 % des Reisepreises fällig. Bei gesondert gekennzeichneten Reisen kann
der Anzahlungsbetrag auch höher sein.
21 Tage vor Beginn der Reise muss die Restzahlung erfolgt sein. Die Anzahlung
und die Zahlung des Restkaufpreises sind in bar, durch Überweisung auf das
Konto 963546 bei der KSK Tegernsee (BLZ 711 525 70) oder mit den üblichen
Kreditkarten zu leisten.
Der Reisende hat bei der Reiseanmeldung mitzuteilen, ob er den Reisepreis
mit einer Kreditkarte bezahlen möchte. Andernfalls ist eine Bezahlung mittels
Kreditkarte nicht möglich.
Bei Zahlung mit Kreditkarte muss die jeweilige Kreditkarte bei Buchung im Reisebüro
dem Reisebüro vorgelegt werden oder direkt RTC, falls dort gebucht
wird. Das Reisebüro bzw. RTC benötigt zusätzlich die Adresse des Reisenden
sowie das Einverständnis zur Abbuchung von der Kreditkarte. Bei Zahlung fällt
ein Transaktionsentgelt in Höhe von 1% des Reisepreises an.
2.2 Mit der Reisebestätigung erhält der Kunde auch einen Sicherungsschein
gem. § 651 k BGB.
2.3 Stornogebühren, Bearbeitungs- und Umbuchungsgebühren sind sofort
fällig.
2.4 Änderungen der vereinbarten Zahlungsart (Überweisung bzw. Zahlung
mit Kreditkarte) können nur bis 28 Tage vor Abreise vorgenommen werden.
2.5 Werden fällige Zahlungen nicht oder nicht vollständig geleistet und zahlt
der Kunde auch nach Mahnung mit Nachfristsetzung nicht, kann RTC vom
Reise- bzw. Versicherungsvertrag zurücktreten, es sei denn, dass bereits zu
diesem Zeitpunkt ein erheblicher Reisemangel vorliegt. RTC kann bei Rücktritt
vom Reisevertrag im Sinne des vorherigen Satzes als Entschädigung Rücktrittsgebühren entsprechend Ziffer 5.5 verlangen. Wenn der Kunde Zahlungen trotz Fälligkeit nicht leistet, behält sich RTC vor, für die zweite Mahnung eine Mahnkostenpauschale von € 10,- zu erheben. Der Nachweis nicht entstandener
oder wesentlich niedrigerer Kosten bleibt dem Kunden unbenommen.
2.6 14 Tage vor der Abreise erhält der Kunde die Reiseunterlagen durch RTC.
Der Kunde ist verpflichtet, die erhaltenen Reiseunterlagen umgehend auf deren
Richtigkeit (Name, Reisedaten, Reiseziel etc.) zu überprüfen und etwaige
Fehler unverzüglich RTC zu melden.
Soweit RTC vor Übersendung der Flugtickets dem Kunden Flugzeiten bekannt
gibt, steht dies unter dem Vorbehalt der Änderung seitens der Fluggesellschaft.
Kunden, die am Zielort die Reiseleitung von RTC nicht in Anspruch nehmen,
sind daher verpflichtet, sich vor dem Rückflug bei der örtlichen Reiseleitung
oder der Fluggesellschaft über den genauen Zeitpunkt des Rückfluges zu
informieren und sich den Rückflug bestätigen zu lassen.

3. Leistungen von RTC/Fremde Leistungen
3.1 Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung
(z.B. Katalog, Internet – wobei Websites von Leistungsträgern wie
Hotels nicht für RTC verbindlich sind) sowie aus den Angaben der Reisebestätigung.
Vor Vertragsschluss kann RTC jederzeit eine Änderung der Leistungsbeschreibungen
vornehmen, über die der Kunde vor Buchung selbstverständlich
informiert wird.
3.2 Ausführendes Luftfahrtunternehmen/gemeinschaftliche Liste
Seit dem 16.07.2006 ist RTC gemäß der Verordnung (EG) 2111/2005 vom
14.12.2005 verpflichtet, den Kunden bei Buchung über die Identität der/des
ausführenden Luftfahrtunternehmen(s) zu unterrichten. Steht ein ausführendes
Luftfahrtunternehmen bei Buchung noch nicht fest, sind Sie insoweit zunächst
über die Identität des wahrscheinlich ausführenden Luftfahrtunternehmens
zu unterrichten. Sobald die Identität endgültig feststeht, wird der Kunde entsprechend
unterrichtet. Im Falle eines Wechsels des ausführenden Luftfahrtunternehmens
nach Buchung ist der Kunde über den Wechsel so rasch wie
möglich zu unterrichten. Die Liste von Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer
Betriebsuntersagung unterliegen ("gemeinschaftliche Liste"), können Sie beim
Luftfahrtbundesamt einsehen.
3.3 Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem
vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsschluss notwendig
werden und die von RTC nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden,
sind nur gestattet, soweit sie nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt
der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Flugzeiten sind wie auf dem
Flugschein angegeben vorgesehen. U. a. aufgrund der zeitweiligen Überlastung
des internationalen Luftraumes können Flugverspätungen oder auch
-verschiebungen sowie Änderungen der Streckenführung in Einzelfällen nicht
ausgeschlossen werden. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt,
insbesondere soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet
sind. RTC ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen oder -abweichungen
unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird RTC dem
Kunden eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten.
Bei Schiffsreisen entscheidet über notwendig werdende Änderungen der
Fahrtzeit und/oder der Routen, etwa aus Sicherheits- oder Witterungsgründen,
allein der Kapitän.
Es wird darauf hingewiesen, dass Reisebüros grundsätzlich nicht von RTC
bevollmächtigt sind, von Leistungsbeschreibungen abweichende Vereinbarungen
zu treffen bzw. Sonderwünsche verbindlich entgegen zu nehmen.

4. Preiserhöhungen
4.1 RTC behält sich vor, den im Reisevertrag vereinbarten Preis im Falle der
Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen
wie Hafen- und Flughafengebühren, sowie einer Änderung der für die
betreffende Reise geltenden Wechselkurse auch noch nach Abschluss des
Reisevertrages zu ändern.
Erhöhen sich die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Beförderungskosten,
insbesondere die Treibstoffkosten, so kann RTC den Reisepreis nach
Maßgabe der nachfolgenden Berechnung erhöhen:
a) Bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung kann RTC vom Kunden den
Erhöhungsbetrag verlangen.
b) In anderen Fällen werden die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel
geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der
Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Den sich so ergebenden
Erhöhungsbetrag für den Einzelplatz kann RTC vom Kunden verlangen.
4.2 Werden die zum Zeitpunkt des Abschlusses des Reisevertrags bestehenden
Abgaben wie Hafen- oder Flughafengebühren gegenüber RTC erhöht,
kann RTC den Reisepreis um den entsprechenden, anteiligen Betrag heraufsetzen.
4.3 Bei einer Wechselkursänderung nach Abschluss des Reisevertrags kann
der Reisepreis in dem Umfang erhöht werden, wie er sich für RTC erhöht hat.
4.4 Eine Erhöhung nach den vorstehenden Ziffern 4.1 – 4.3 ist nur dann zulässig,
falls zwischen Vertragsschluss und Reisebeginn mehr als vier Monate liegen
und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsschluss noch nicht eingetreten
bzw. für RTC vorhersehbar waren.
4.5 Im Fall einer nachträglichen Reisepreiserhöhung wird RTC den Kunden
unverzüglich, jedoch spätestens 21 Tage vor Reiseantritt davon in Kenntnis
setzen. Preiserhöhungen ab dem 20. Tag vor Reisebeginn sind unzulässig. Bei
Preiserhöhungen von mehr als 5 % ist der Kunde berechtigt, ohne Gebühren
vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens
gleichwertigen Reise zu verlangen, sofern RTC in der Lage ist, eine solche Reise
ohne Mehrpreis für den Kunden aus seinem Angebot anzubieten. Die in diesem
Absatz genannten, wechselseitigen Rechte und Pflichten gelten auch im
Falle einer zulässigen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung.
4.6 Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung von RTC
über die Preiserhöhung bzw. Änderung der Reiseleistung RTC gegenüber geltend
zu machen.

5. Rücktritt und Umbuchung durch den Kunden vor Reiseantritt, Ersatzperson
5.1 Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. RTC
empfiehlt, den Rücktritt schriftlich zu erklären.
5.2 Bei einem Rücktritt des Kunden hat RTC anstelle des Anspruchs auf Bezahlung
des Reisepreises einen Anspruch auf eine pauschale Entschädigung
für die getroffenen Reisevorkehrungen und Aufwendungen. Die Berechnung
erfolgt nach Ziff. 5.4 und den in Ziff. 5.5 genannten pauschalen Sätzen. In den
genannten Sätzen sind gewöhnlich ersparte Aufwendungen und mögliche
anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen berücksichtigt.
5.3 Die Entschädigung ist auch dann zu zahlen, wenn sich der Kunde nicht
rechtzeitig zu den in den Reiseunterlagen bekannt gegebenen Zeiten am Abflughafen
oder Abreiseort einfindet oder wenn die Reise wegen von RTC nicht
zu vertretenden Fehlens der Reisedokumente wie z.B. Reisepass oder notwendige
Visa nicht angetreten wird.
5.4 Es bleibt dem Kunden der Nachweis niedrigerer oder nicht entstandener
Kosten im Zusammenhang mit dem Rücktritt oder Nichtantritt der Reise
unbenommen. Die pauschale Entschädigung wird gemäß dem Reisepreis
berechnet. Bei mehreren, zusammengestellten Leistungen gilt die Summe der
einzelnen Leistungen als Reisepreis.
5.5 Folgende pauschale Entschädigung in % des Reisepreises fällt im Rücktrittsfalle
pro Person an:
- bis zum 31. Tag vor Abreise 25% des Reisepreises,
- bis zum 22. Tag vor Abreise 35% des Reisepreises,
- bis zum 15. Tag vor Abreise 55% des Reisepreises,
- bis zum 8. Tag vor Abreise 70% des Reisepreises,
- bis einen Tag vor Abreise 90% des Reisepreises,
- am Tag des Reiseantritts oder bei Nichtantritt der Reise sind 95% des Reisepreises
zu entrichten.
RTC empfiehlt daher dringend den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung.
5.6 Nimmt der Kunde einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise
oder aus sonstigen zwingenden Gründen nicht in Anspruch, so ist grundsätzlich
der volle Reisepreis zu entrichten. RTC wird sich jedoch bei den Leistungsträgern
um Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen. Diese Verpflichtung
entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder
wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.
5.7 Bis zum Reisebeginn kann der Kunde eine Ersatzperson bestellen. Hier berechnet
RTC zusätzlich zu dadurch gegebenenfalls entstehende Mehrkosten
Allgemeine Reisebedingungen von RTC Rose Travel Consulting GmbH & Co. KG
gegenüber Leistungsträgern (z.B. Fluggesellschaften) eine Aufwandspauschale
(Bearbeitungskosten) in Höhe von € 50,--. RTC behält sich vor, der Bestellung
der Ersatzperson zu widersprechen, wenn dafür ein wichtiger Grund (spezielle
Erfordernisse für die Reise, gesetzliches Verbot, behördliche Anordnung) vorliegt.
Tritt eine Ersatzperson in den Reisevertrag ein, haftet der Kunde und der
Ersatzteilnehmer als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den
Eintritt der Ersatzperson verursachten Mehrkosten.
5.8 Falls vor Reiseantritt nach der Reisebestätigung auf Wunsch des Kunden
Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts,
der Beförderungsart oder der Unterkunft vorgenommen werden, so
entstehen RTC in der Regel die gleichen Kosten wie bei einem Rücktritt des
Kunden. RTC ist daher berechtigt, dem Kunden die in der Ziff. 5.5. beschriebenen
pauschalen Entschädigungen zu berechnen. Bei anderweitigen geringfügigen
Änderungen berechnet RTC eine Bearbeitungsgebühr von € 50,--.

6. Rücktritt und Kündigung durch RTC
6.1 RTC kann den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn
die Durchführung der Reise trotz einer entsprechenden Abmahnung durch
RTC vom Kunden nachhaltig gestört wird. Das gleiche gilt, wenn sich ein Kunde
in solchem Maß vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des
Vertrages gerechtfertigt ist. RTC behält jedoch den Anspruch auf den Reisepreis.
Evtl. Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der Störer selbst. RTC
muss sich jedoch den Wert ersparter Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile
anrechnen lassen, die aus einer anderen Verwendung nicht in Anspruch genommener
Leistungen erlangt werden einschließlich evtl. Erstattungen durch
Leistungsträger.
6.2 RTC kann bis 4 Wochen vor Reiseantritt von der Reise zurücktreten bei
Nichterreichen einer in der jeweiligen Leistungsbeschreibung und in der Reisebestätigung
angegebenen Mindestteilnehmerzahl oder bei einer behördlichen
Festlegung. RTC informiert den Kunden selbstverständlich, sofern zu einem
früheren Zeitpunkt ersichtlich wird, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht
erreicht werden kann. Der Kunde erhält den gezahlten Reisepreis umgehend
zurück. Ein Rücktrittsrecht für RTC besteht jedoch nicht, wenn RTC die dazu
führenden Umstände zu vertreten hat (z.B. Kalkulationsfehler) oder wenn RTC
diese Umstände nicht nachweisen kann. Die Rücktrittserklärung wird dem Kunden
unverzüglich zugeleitet.
6.3 Im Falle des Rücktritts durch RTC ist der Kunde berechtigt, die Teilnahme
an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise zu verlangen, wenn
RTC in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus seinem
Angebot anzubieten. Der Kunde hat dieses Recht unverzüglich nach der
Rücktrittserklärung von RTC gegenüber RTC geltend zu machen. Sofern der
Kunde von seinem Recht auf Teilnahme an einer gleichwertigen Reise keinen
Gebrauch macht, erhält er den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück.

7. Kündigung bei nicht vorhersehbarer höherer Gewalt
Wegen der Kündigung des Reisevertrages in Fällen höherer Gewalt verweist
RTC auf § 651j BGB. Dieser hat folgenden Wortlaut:
"(1) Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer
Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl
der Reiseveranstalter als auch der Kunde den Vertrag allein nach Maßgabe
dieser Vorschrift kündigen.
(2) Wird der Vertrag nach Absatz 1 gekündigt, so findet die Vorschrift des
§ 651e Abs. 3 Satz 1 und 2, Abs. 4 Satz 1 Anwendung. Die Mehrkosten für die
Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen
fallen die Mehrkosten dem Kunden zur Last."

8. Gewährleistung
8.1 Wird eine Reiseleistung seitens RTC nicht oder nicht vertragsgemäß erbracht,
kann Abhilfe verlangt werden. RTC kann auch in der Weise Abhilfe
schaffen, indem eine gleichwertige oder höherwertige Ersatzleistung erbracht
wird. RTC kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßig hohen
Aufwand erfordert.
8.2 Der Kunde ist verpflichtet, etwaige Mängel unverzüglich dem örtlichen
Vertreter von RTC oder bei RTC in Deutschland anzuzeigen. Er kann für die
Dauer einer mangelhaften Reiseleistung die Herabsetzung des Reisepreises
(Minderung) geltend machen. Die Minderung entfällt jedoch, wenn und soweit
der Kunde es schuldhaft unterlässt, den Mangel anzuzeigen.
8.3 Wird die Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt oder die
Reise ist dem Kunden infolge dieses Mangels nicht mehr zumutbar, so kann der
Kunde den Reisevertrag im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen kündigen.
Zuvor hat der Kunde jedoch eine angemessene Frist zur Abhilfe zu setzen.
Einer solchen Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder sie von
RTC verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch
ein besonderes Interesse des Kunden gerechtfertigt ist. Der Kunde schuldet
RTC dann den auf die in Anspruch genommenen Leistungen entfallenden Reisepreis,
sofern diese Leistungen für den Kunden von Interesse waren.
8.4 Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

9. Haftung seitens RTC
9.1 Bei Vorliegen eines Mangels kann der Kunde unbeschadet der Herabsetzung
des Reisepreises (Minderung) oder der Kündigung Schadenersatz
verlangen, es sei denn, der Mangel der Reise beruht auf einem Umstand,
den RTC nicht zu vertreten hat. Er kann Schadenersatz auch wegen nutzlos
aufgewandter Urlaubszeit verlangen, wenn die Reise vereitelt oder erheblich
beeinträchtigt worden ist.
9.2 Vertragliche Schadenersatzansprüche
Soweit ein Schaden des Kunden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig von
RTC herbeigeführt wird oder soweit RTC für einen dem Reisenden entstehenden
Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich
ist, wird die vertragliche Haftung für Schäden, die nicht Körperschäden
sind, auf den dreifachen Reisepreis beschränkt.
9.3 Deliktische Schadenersatzansprüche
Die in Ziff. 9.2 geregelte Haftungsbeschränkung auf den dreifachen Reisepreis
gilt auch für Schadensersatzansprüche wegen Sachschäden aus unerlaubter
Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
9.4 RTC haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im
Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt
werden (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen,
Beförderungsleistungen von und zum ausgeschriebenen Ausgangs- und Zielort),
wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung
ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners
als Fremdleistungen so gekennzeichnet werden, dass sie für den Kunden erkennbar
nicht Bestandteil der Reiseleistungen von RTC sind.
Bei "Rail & Fly" handelt es sich nicht um eine von RTC zu erbringende sondern
um eine vermittelte Leistung, die in Kooperation mit der Deutschen Bahn von
den Fluggesellschaften unentgeltlich oder gegen Entgelt zur Verfügung gestellt
wird. Die Leistung ist zu verstehen als Angebot an den Reisenden, die von
der Deutschen Bahn auszustellenden Tickets in Anspruch zu nehmen und von
der Anreisemöglichkeit zum Flughafen per Bahn Gebrauch zu machen. Bei
öffentlichen Verkehrsmitteln sind Verspätungen und Ausfälle nie ganz auszuschließen
und von RTC nicht zu beeinflussen. Für die rechtzeitige Ankunft am
Flughafen ist der Reisende selbst verantwortlich.
9.5 Ein Schadensersatzanspruch gegenüber RTC ist insoweit beschränkt oder
ausgeschlossen, als aufgrund internationaler Übereinkommen oder aufgrund
von gesetzlichen Vorschriften, (die auf diesen beruhen) die auf die von einem
Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch
auf Schadensersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen
oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann oder unter
bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist.
9.6 Kommt RTC die Stellung eines vertraglichen Luftfrachtführers zu, so regelt
sich die Haftung nach den Bestimmungen des Luftverkehrsgesetzes in Verbindung
mit den internationalen Abkommen von Warschau, Den Haag, Guadalajara
und der Montrealer Vereinbarung (nur Flüge aus USA und Kanada).
Diese Abkommen beschränken in der Regel die Haftung des Luftfrachtführers
für Tod oder Körperverletzung sowie für Verluste und Beschädigungen von Gepäck.
Sofern RTC in anderen Fällen Leistungsträger ist, so haftet er nach den
für diese geltenden Bestimmungen.

10. Ausschluss von Ansprüchen
10.1 Ansprüche des Reisenden nach §§ 651 c bis 651 f wegen Mängel der
Reise sind innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung
der Reise gegenüber RTC geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist
kann der Kunde etwaige Ansprüche nur noch dann geltend machen, wenn
er ohne Verschulden gehindert war, die Frist einzuhalten. Wir empfehlen Ihnen,
Ansprüche schriftlich geltend zu machen.
10.2 Eine Geltendmachung der Ansprüche gegenüber dem vermittelnden
Reisebüro ist nicht ausreichend und entfaltet keinerlei Wirkungen.

11. Verjährung
11.1 Ansprüche des Reisenden nach den §§ 651c-f BGB aus der Verletzung
des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder
einer vorsätzlichen Pflichtverletzung von RTC oder einer eines gesetzlichen
Vertreters oder Erfüllungsgehilfen von RTC beruhen, verjähren in zwei Jahren.
Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer
vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von RTC oder auf einer
vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters
oder Erfüllungsgehilfen von RTC beruhen.
11.2 Alle übrigen Ansprüche nach dem § 651 c-f BGB verjähren in einem Jahr.
11.3 Die Verjährung nach Ziffer 11.1 und 11.2 beginnt mit dem Tag, an dem
die Reise nach der vertraglichen Vereinbarung enden sollte.
11.4 Schweben zwischen dem Kunden und RTC Verhandlungen über den Anspruch
oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung
gehemmt, bis der Kunde oder RTC die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert.
Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung
ein.

12. Pass-/Visa-/Gesundheitsvorschriften
12.1 RTC steht dafür ein, Staatsangehörige des Staates, in dem die Reise angeboten
wird, über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften
sowie deren eventuelle Änderungen vor Reiseantritt zu unterrichten. Für
Angehörige anderer Staaten gibt dem Kunden das zuständige Konsulat Auskunft.
12.2 Der Kunde ist verpflichtet, sämtliche Pass-/Visa- und alle sonstigen Vorschriften
zu beachten. Alle Nachteile, die aus Nichtbefolgung erwachsen,
gehen zu Lasten des Kunden, außer wenn sie durch schuldhafte Fehl-/ Nichtinformation
von RTC bedingt sind. RTC haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung
bzw. den Zugang etwaiger Visa (insbesondere durch die jeweilige diplomatische
Vertretung), auch wenn der Kunde RTC damit beauftragt hatte,
es sei den die Verzögerung hat RTC zu vertreten. RTC bittet den Kunden zu
beachten, dass die Erteilung der Visa o.ä. einen Zeitraum von ca. 8 Wochen in
Anspruch nehmen kann.
12.3 Der Kunde sollte sämtliche Gesundheitsvorschriften (insbesondere Infektions-
und Impfvorschriften bzw. Prophylaxevorschriften) beachten und sich
hierüber rechtzeitig informieren, ggf. ist ärztlicher Rat einzuholen (insbesondere
bei speziellen Gesundheitsrisiken/Thrombosegefahr). RTC verweist auf die
Informationen, die der Kunde bei den Tropeninstituten, Gesundheitsämtern,
reisemedizinischen Informationsdiensten, der Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung und reisemedizinisch erfahrenen Ärzten erhält.

13. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages oder dieser allgemeinen Reisebedingungen hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages oder der gesamten Reisebedingungen zur Folge.

14. Gerichtsstand
Gerichtsstand für Vollkaufleute, für Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand
im Inland haben, sowie für Personen, die nach Abschluss des Vertrages
ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben
oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung
nicht bekannt ist, ist Miesbach. Es gilt deutsches Recht.

15. Datenschutz
Alle personenbezogenen Daten, die zur Abwicklung der Reise erforderlich
sind, sind gemäß Bundesdatenschutzgesetz gegen missbräuchliche Verwendung
geschützt.

Stand: 09.12.2013

Direkt - Kontakt:

Telefon:
08022 - 66250
Fax:
08022 - 662525

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